Die Folgen der Ablehnung durch narzisstische Mütter

Ich schreibe und spreche oft über den Emotionalkörper, der dich davon abhält, dein Selbst zu leben und mit dem du einfach nur weiter auf die Ablehnung reagierst, die du in der Kindheit durch eine narzisstische Mutter erlitten hast.

 

Vielen ist es nicht bewusst, denn das ist auch das Beziehungsmuster, was späterhin in der Paarbeziehung gelebt wird. Deswegen ist es wichtig, zu erkennen und zu verstehen, was in der Kindheit passiert ist.

 

Wie ist deine Bindung zu deiner Mutter gewesen?

Als Kind suchst du nach Liebe, Geborgenheit und Sicherheit. Du kommst mit einem Bindungssystem auf die Erde, du hast wirklich ein Bindungssystem angeboren.

 

Darüber gibt es Forschungen!

John Bowlby, ein Psychoanalytiker, untersuchte die Auswirkungen der Trennung zwischen Säuglingen und ihren Eltern.

 

Am Ende des zweiten Weltkrieges erforschte er auch, was mit Kindern psychisch passiert, wenn sie ihre Eltern verloren hatten. Er kam zu dem Ergebnis, dass traumatische Trennungserfahrungen in der Kindheit psychische Störungen im Erwachsenenalter hervorrufen können.

Das kleine Kind braucht die Mutter und den Vater als Bezugsperson unbedingt, um mit Spannungen wie Angst oder Schmerzen umgehen zu können. Die emotionale Entwicklung und psychische Sicherheit des Kindes sind nur durch Bindung möglich.

 

Das Bindungssystem beim Kind äußert sich mit Weinen, Schreien, späterhin mit Nachlaufen, Festklammern an die Mutter oder durch Protest wie Zeigen von Ärger, Verzweiflung, Trauer sowie durch emotionalen Rückzug und Resignation, wenn es verlassen wird.

Bowlby bezeichnet es als "Bindungsverhaltenssystem", das uns in unseren Mustern und Gewohnheiten beim Aufbau und der Pflege von unseren Beziehungen leitet.

 

Die Forschung zu Bowlbys Bindungstheorie hat gezeigt, dass Säuglinge, wenn sie in eine ungewohnte Situation gebracht und von ihren Eltern getrennt werden, so reagieren, wie das Bindungssystem zu den Eltern entsprechend aufgebaut wurde:

 

Sichere Bindung: Diese Säuglinge waren nach der Trennung verzweifelt, suchten aber Trost und ließen sich bei der Rückkehr der Eltern leicht trösten.

 

Unsicher-ambivalente Bindung: Ein kleinerer Teil der Säuglinge war stärker verzweifelt und schien bei der Wiedervereinigung mit den Eltern sowohl Trost zu suchen als auch zu versuchen, die Eltern „zu bestrafen“, indem sie z. B. laut geschrien haben, wenn sie weggelegt wurden.

 

Vermeidende Bindung: diese Säuglinge zeigten bei der Trennung von den Eltern keinen oder nur minimalen Stress und ignorierten die Eltern bei der Wiedervereinigung oder mieden sie aktiv (vgl. Fraley, 2010).

 

Nicht Bestandteil der Untersuchung war das vierte Bindungsverhaltenssystem, erforscht durch Mary Ainsworth, was erst später zur Bindungstheorie hinzugefügt wurde:

 

Unsicher-desorganisierte Bindung: Kinder, die solch ein Bindungsmuster haben, sind meist sehr schwer traumatisiert worden und/oder sie übernehmen die Rolle des Erwachsenen und verlassen sehr früh ihr Kind-sein und stehen der Mutter/dem Vater fürsorglich zur Seite und fühlen sich für ihr Wohlergehen verantwortlich.

 

Was bedeutet "sichere Bindung"?

Wenn du eine gesunde Elternkonstellation hattest, also in einer gesunden Beziehung aufgewachsen bist, dann bist du geliebt worden, du hast Zuwendung bekommen, du hast Aufmerksamkeit bekommen, deine Bedürfnisse wurden gestillt. Du konntest sicher nach und nach selbstständig werden, du hast Anregungen und bist gefördert worden, hast Anregung zu Spiel und Freude bekommen. 

 

Also deine Eltern waren einfach für dich da, auch wenn du Angst hattest, dich unwohl fühltest oder Schmerzen hattest. Sie haben dir emotionale Sicherheit gegeben und du bist reguliert worden. Auch wenn dann späterhin eine Auseinandersetzung stattgefunden hat oder wenn deine Eltern Grenzen aufgezeigt haben, wie „Nein, so geht das nicht“, so war das normal, wenn ein Konflikt da war.

 

Ein Konflikt gehört zu einer gesunden Beziehung dazu, das Konfliktpotenzial zeigt, dass deine Eltern dich in deinen Grenzen reguliert haben.

 

Es gibt ja für dich, wenn du klein bist, keinen anderen, der dich so bewusst anschaut, dem du so ins Gesicht schaust, wie in das Gesicht deiner Mutter und deines Vaters.

 

Was bedeutet "vermeidende Bindung"?

Wenn deine Mutter immer gestresst war oder Angst hatte oder verkniffen aussah oder überhaupt nicht präsent war, dann hast du das auf dich selbst bezogen und wenn du dann immer wieder eine Ablehnung von deiner Mutter und keine Zuwendung bekommen hast, dann hast du als Kind gedacht: „Irgendetwas stimmt mit mir nicht, irgendetwas ist mit mir nicht richtig“ und du hast abgeschaltet, du bist aus der Beziehung herausgegangen und warst frustriert und dann hast du resigniert.

Das passiert, wenn du in einer vermeidenden Beziehung groß geworden bist, d.h. die Mutter lehnte dich ab, sie war nicht präsent, du versuchtest dich also immer wieder an deine Mutter zu binden und suchtest ihre Nähe sowie Zuwendung und die Aufmerksamkeit. Deine Mutter konnte aus irgendeinem Grund keine Nähe zu lassen und Liebe geben und du versuchtest immer wieder diesen Kontakt aufzunehmen und diese Beziehung herzustellen, aber sie konnte die Beziehung nicht herstellen.

Das führte dazu, dass du deine Bedürfnisse und deine Ängste nicht zeigtest, sondern sehr, sehr früh, das kann auch schon im ersten Lebensjahr gewesen sein, dass du dich emotional zurückgezogen hast.

Es sind die Kinder, die lieb sind und so schön alleine spielen können. Das sind die Kinder, die schon sehr früh resigniert haben.

 

Deine Mutter, wenn du es mit einer narzisstischen Mutter zu tun hattest, kannst du nicht ändern, du kannst nur dich für dich selbst entscheiden, es aufarbeiten und im Prinzip die Verantwortung für das Geschehene für dich übernehmen.

 

Ich sage immer, die Verantwortung zu übernehmen, heißt, es zu dir zu nehmen, es zu akzeptieren, dass es so war und versuchen, diese ganzen Entwicklungstraumata, die dadurch entstanden sind, zu erkennen, als gestockte Energie der Vergangenheit zu erkennen, an den Ursprung des Entstehens zu gehen, dort zu klären und dann diese gestockte Energie umzuwandeln.

 

Denn diese gestockte Energie läuft jede Sekunde, jeder Bruchteil deines Lebens in deinem Unterbewusstsein ab und dein Unterbewusstsein führt dich immer wieder an Situationen, die dich dazu anhalten, diese schlechten Erinnerungen, Ereignisse aufzulösen. Und wenn diese Entwicklungstraumata aufgelöst sind, dann hast du auch keine Erinnerung mehr an diese, und du kannst dann ungehindert dein Selbst leben und dein Selbst mit Leben füllen.

 

Wenn du nach einem Bindungssystem erzogen worden bist, z. B. unsicher-vermeidend aufgewachsen bist, dann zeigst du auch deinem Kind oder deinen Kindern gegenüber ein vermeidendes Verhalten, z. B. Vermeidung von Nähe. So gibst du das Bindungsmuster dann an die nächste Generation weiter. Das Gleiche gilt natürlich auch für die anderen Bindungsmuster.

 

Wie die beiden anderen Bindungsmuster sind und zustande kommen, das erzähle ich dir im nächsten Artikel

 

Alles Liebe, Elke

 

 

Wie du mit mir arbeiten kannst?

Du kannst dich in die speziellen Workshops von mir eintragen und sie bis zu Ende machen und bekommst dann Möglichkeiten angeboten, wie ich dich begleiten kann.

 

Wenn du dich von Druck, Verpflichtung, Schuldgefühl der emotionalen Erpressung befreien möchtest, kann ich dir die Anleitung „Frei von emotionaler Erpressung durch die narzisstische Mutter“ empfehlen: Klicke hier

 

Wenn du in einer narzisstischen Partnerschaft bist und nach einer Lösung suchst, dann kann ich dir "Trennen oder Bleiben? In vier Schritten zur Befreiung von der narzisstischen Partnerschaft" empfehlen: Klicke hier

 

Wenn du mehr über „Befreiung vom co-abhängigen Verhalten – das Muster der Verlassenheit“ wissen möchtest: Klicke hier

 

Ich möchte dich bitten, nur mit einem Workshop zu starten. Danke.

Ich schreibe und spreche oft über den Emotionalkörper, der dich davon abhält, dein Selbst zu leben und mit dem du einfach nur weiter auf die Ablehnung reagierst, die du in der Kindheit durch eine narzisstische Mutter erlitten hast.

 

Vielen ist es nicht bewusst, denn das ist auch das Beziehungsmuster, was späterhin in der Paarbeziehung gelebt wird. Deswegen ist es wichtig, zu erkennen und zu verstehen, was in der Kindheit passiert ist.

 

Wie ist deine Bindung zu deiner Mutter gewesen?

Als Kind suchst du nach Liebe, Geborgenheit und Sicherheit. Du kommst mit einem Bindungssystem auf die Erde, du hast wirklich ein Bindungssystem angeboren.

 

Darüber gibt es Forschungen!

John Bowlby, ein Psychoanalytiker, untersuchte die Auswirkungen der Trennung zwischen Säuglingen und ihren Eltern.

 

Am Ende des zweiten Weltkrieges erforschte er auch, was mit Kindern psychisch passiert, wenn sie ihre Eltern verloren hatten. Er kam zu dem Ergebnis, dass traumatische Trennungserfahrungen in der Kindheit psychische Störungen im Erwachsenenalter hervorrufen können.

Das kleine Kind braucht die Mutter und den Vater als Bezugsperson unbedingt, um mit Spannungen wie Angst oder Schmerzen umgehen zu können. Die emotionale Entwicklung und psychische Sicherheit des Kindes sind nur durch Bindung möglich.

 

Das Bindungssystem beim Kind äußert sich mit Weinen, Schreien, späterhin mit Nachlaufen, Festklammern an die Mutter oder durch Protest wie Zeigen von Ärger, Verzweiflung, Trauer sowie durch emotionalen Rückzug und Resignation, wenn es verlassen wird.

Bowlby bezeichnet es als "Bindungsverhaltenssystem", das uns in unseren Mustern und Gewohnheiten beim Aufbau und der Pflege von unseren Beziehungen leitet.

 

Die Forschung zu Bowlbys Bindungstheorie hat gezeigt, dass Säuglinge, wenn sie in eine ungewohnte Situation gebracht und von ihren Eltern getrennt werden, so reagieren, wie das Bindungssystem zu den Eltern entsprechend aufgebaut wurde:

 

Sichere Bindung: Diese Säuglinge waren nach der Trennung verzweifelt, suchten aber Trost und ließen sich bei der Rückkehr der Eltern leicht trösten.

 

Unsicher-ambivalente Bindung: Ein kleinerer Teil der Säuglinge war stärker verzweifelt und schien bei der Wiedervereinigung mit den Eltern sowohl Trost zu suchen als auch zu versuchen, die Eltern „zu bestrafen“, indem sie z. B. laut geschrien haben, wenn sie weggelegt wurden.

 

Vermeidende Bindung: diese Säuglinge zeigten bei der Trennung von den Eltern keinen oder nur minimalen Stress und ignorierten die Eltern bei der Wiedervereinigung oder mieden sie aktiv (vgl. Fraley, 2010).

 

Nicht Bestandteil der Untersuchung war das vierte Bindungsverhaltenssystem, erforscht durch Mary Ainsworth, was erst später zur Bindungstheorie hinzugefügt wurde:

 

Unsicher-desorganisierte Bindung: Kinder, die solch ein Bindungsmuster haben, sind meist sehr schwer traumatisiert worden und/oder sie übernehmen die Rolle des Erwachsenen und verlassen sehr früh ihr Kind-sein und stehen der Mutter/dem Vater fürsorglich zur Seite und fühlen sich für ihr Wohlergehen verantwortlich.

 

Was bedeutet "sichere Bindung"?

Wenn du eine gesunde Elternkonstellation hattest, also in einer gesunden Beziehung aufgewachsen bist, dann bist du geliebt worden, du hast Zuwendung bekommen, du hast Aufmerksamkeit bekommen, deine Bedürfnisse wurden gestillt. Du konntest sicher nach und nach selbstständig werden, du hast Anregungen und bist gefördert worden, hast Anregung zu Spiel und Freude bekommen. 

 

Also deine Eltern waren einfach für dich da, auch wenn du Angst hattest, dich unwohl fühltest oder Schmerzen hattest. Sie haben dir emotionale Sicherheit gegeben und du bist reguliert worden. Auch wenn dann späterhin eine Auseinandersetzung stattgefunden hat oder wenn deine Eltern Grenzen aufgezeigt haben, wie „Nein, so geht das nicht“, so war das normal, wenn ein Konflikt da war.

 

Ein Konflikt gehört zu einer gesunden Beziehung dazu, das Konfliktpotenzial zeigt, dass deine Eltern dich in deinen Grenzen reguliert haben.

 

Es gibt ja für dich, wenn du klein bist, keinen anderen, der dich so bewusst anschaut, dem du so ins Gesicht schaust, wie in das Gesicht deiner Mutter und deines Vaters.

 

Was bedeutet "vermeidende Bindung"?

Wenn deine Mutter immer gestresst war oder Angst hatte oder verkniffen aussah oder überhaupt nicht präsent war, dann hast du das auf dich selbst bezogen und wenn du dann immer wieder eine Ablehnung von deiner Mutter und keine Zuwendung bekommen hast, dann hast du als Kind gedacht: „Irgendetwas stimmt mit mir nicht, irgendetwas ist mit mir nicht richtig“ und du hast abgeschaltet, du bist aus der Beziehung herausgegangen und warst frustriert und dann hast du resigniert.

Das passiert, wenn du in einer vermeidenden Beziehung groß geworden bist, d.h. die Mutter lehnte dich ab, sie war nicht präsent, du versuchtest dich also immer wieder an deine Mutter zu binden und suchtest ihre Nähe sowie Zuwendung und die Aufmerksamkeit. Deine Mutter konnte aus irgendeinem Grund keine Nähe zu lassen und Liebe geben und du versuchtest immer wieder diesen Kontakt aufzunehmen und diese Beziehung herzustellen, aber sie konnte die Beziehung nicht herstellen.

Das führte dazu, dass du deine Bedürfnisse und deine Ängste nicht zeigtest, sondern sehr, sehr früh, das kann auch schon im ersten Lebensjahr gewesen sein, dass du dich emotional zurückgezogen hast.

Es sind die Kinder, die lieb sind und so schön alleine spielen können. Das sind die Kinder, die schon sehr früh resigniert haben.

 

Deine Mutter, wenn du es mit einer narzisstischen Mutter zu tun hattest, kannst du nicht ändern, du kannst nur dich für dich selbst entscheiden, es aufarbeiten und im Prinzip die Verantwortung für das Geschehene für dich übernehmen.

 

Ich sage immer, die Verantwortung zu übernehmen, heißt, es zu dir zu nehmen, es zu akzeptieren, dass es so war und versuchen, diese ganzen Entwicklungstraumata, die dadurch entstanden sind, zu erkennen, als gestockte Energie der Vergangenheit zu erkennen, an den Ursprung des Entstehens zu gehen, dort zu klären und dann diese gestockte Energie umzuwandeln.

 

Denn diese gestockte Energie läuft jede Sekunde, jeder Bruchteil deines Lebens in deinem Unterbewusstsein ab und dein Unterbewusstsein führt dich immer wieder an Situationen, die dich dazu anhalten, diese schlechten Erinnerungen, Ereignisse aufzulösen. Und wenn diese Entwicklungstraumata aufgelöst sind, dann hast du auch keine Erinnerung mehr an diese, und du kannst dann ungehindert dein Selbst leben und dein Selbst mit Leben füllen.

 

Wenn du nach einem Bindungssystem erzogen worden bist, z. B. unsicher-vermeidend aufgewachsen bist, dann zeigst du auch deinem Kind oder deinen Kindern gegenüber ein vermeidendes Verhalten, z. B. Vermeidung von Nähe. So gibst du das Bindungsmuster dann an die nächste Generation weiter. Das Gleiche gilt natürlich auch für die anderen Bindungsmuster.

 

Wie die beiden anderen Bindungsmuster sind und zustande kommen, das erzähle ich dir im nächsten Artikel

 

Alles Liebe, Elke

 

 

Wie du mit mir arbeiten kannst?

Du kannst dich in die speziellen Workshops von mir eintragen und sie bis zu Ende machen und bekommst dann Möglichkeiten angeboten, wie ich dich begleiten kann.

 

Wenn du dich von Druck, Verpflichtung, Schuldgefühl der emotionalen Erpressung befreien möchtest, kann ich dir die Anleitung „Frei von emotionaler Erpressung durch die narzisstische Mutter“ empfehlen: Klicke hier

 

Wenn du in einer narzisstischen Partnerschaft bist und nach einer Lösung suchst, dann kann ich dir "Trennen oder Bleiben? In vier Schritten zur Befreiung von der narzisstischen Partnerschaft" empfehlen: Klicke hier

 

Wenn du mehr über „Befreiung vom co-abhängigen Verhalten – das Muster der Verlassenheit“ wissen möchtest: Klicke hier

 

Ich möchte dich bitten, nur mit einem Workshop zu starten. Danke.